Was macht ein Brauhausgulasch aus? Ist es das zarte Fleisch, das eine Stunde lang sanft köcheln darf und dadurch fast schon auf der Zunge zerfällt? Oder ist es die aromatische Soße, die mit dunklem Bier verfeinert wird? Vielleicht sind es auch die Beilagen, die diese Soße so herrlich aufsaugen? Wir finden: Es ist eine Kombination aus all diesen Faktoren – und noch viel mehr! Deshalb solltest du dir dieses Rezept unbedingt sofort abspeichern. Oder noch besser: gleich nachkochen!
Brauhausgulasch ist ein Gericht, das man wunderbar zu besonderen Anlässen wie Ostern oder Weihnachten servieren kann. Aber es schmeckt auch einfach mal so am Wochenende. Oder aufgewärmt ein paar Tage später zum Feierabend. Ein Klassiker, der für Gemütlichkeit und wohlige Stimmung am Tisch sorgt.
Rustikal und trotzdem nicht altbacken, so präsentiert sich dieses würzige Gericht. Wer es serviert, fühlt sich sofort wie in einem zünftigen Gasthaus, dabei sitzt man in der eigenen Küche. Wie so häufig gilt auch bei diesem Klassiker: Das eine Rezept gibt es nicht, man kann viele Zutaten verändern, wie man möchte. Wir kochen das Brauhausgulasch mit einer geraspelten Karotte, aber auch eine Paprika schmeckt super darin. Statt Schweinefleisch kann man außerdem ebenso gut Rindfleisch verwenden. Und auch das Verhältnis von Brühe und Schwarzbier lässt sich nach Belieben anpassen.
Ein wenig Zeit muss man allerdings einplanen, um ein überzeugendes Brauhausgulasch zu kochen. Denn damit das Fleisch so richtig schön zart wird, sollte es eine gute Stunde lang sanft in der Soße köcheln dürfen. Aber die investierte Zeit lohnt sich. Und wenn erst einmal der Duft durch die Küche zieht und sich hungrige Schaulustige vor dem Herd versammeln, steigt die Vorfreude sofort.
Und was gibt’s zum zarten Fleisch dazu? Das kommt ganz darauf an, worauf du Lust hast. Kartoffeln, Nudeln oder Knödel? Rotkohl? Du hast die Wahl!
Wir entdecken gleich noch weitere zünftige Gerichte: Da wartet schon ein Sauerkraut-Gulasch auf seine Zubereitung, und hier lockt ein sämiges Rahmgulasch. Sicherlich kennt jeder auch das traditionelle ungarische Szegediner Gulasch. Bei so viel Auswahl kann man sich fast nicht entscheiden!